Einmal durch die Nacht getanzt mit DJ Martin Merkels “Dance All Night”

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Geschrieben am 21 Dezember 2011 von Bernd Korz in Musik |Rezensionen

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In der Disco will ich neben gei­len Licht­ef­fek­ten beson­ders eines: Laute Musik mit Rhyth­mus. Musik, die mich “mit­nimmt”, mir eine andere Dimen­sion eröff­net und mich ver­ein­nahmt. DJs sind für die heu­tige Gene­ra­tion Musi­ker, wie für uns frü­her ein Bruce Springs­teen. Die Zei­ten in denen es ein ein­fa­cher Plat­ten­auf­le­ger war, sind schon lange vor­bei. Heute jon­glie­ren die DJs mit den Beats so sehr, dass am Ende nahezu kom­plette Eigen­kom­po­si­tio­nen her­aus­kom­men. Aber auch hier gibt es Aus­nah­men, und eben diese sind es, die sich dann auf einem eige­nen Album ver­ewi­gen. So auch Mar­tin Mer­kel mit sei­ner neuen Scheibe Dance All Night.

Mar­tin Mer­kel ist bei­leibe kein unbe­kann­ter in der Szene und ist schon viele Jahre in ganz Europa als DJ, wie auch Pro­du­zent unter­wegs. Die­ses Mal scheint es ihn aber end­lich wie­der in den Fin­gern gejuckt zu haben oder die Plat­ten­tel­ler hat­ten Trä­nen im Gesicht und so hat Mar­tin nach einer tat­säch­lich län­ger anhal­ten­den Absti­nenz ein fast 50 Minu­ten lan­ges Album mit sie­ben Tracks veröffentlicht:

  1. 303 Worker
  2. Keep On Going
  3. Yeah Boy (Original)
  4. So Gooood
  5. 20 Herz
  6. Yeah Boy (The Dark Side of Martin)
  7. Guess What It Is

Das Album gibt es als MP3 Down­load und natür­lich auch als Audio-​​CD. Erschie­nen ist das Album unter dem DJ Label (Sil­ver­ball Musik­ver­lag) und wird über den Pängg Ver­lag ver­trie­ben. In Finn­land hat es Mar­tin bereits auf Platz #1 der Down­load­charts geschafft

Wer das Album von Mar­tin hört wird schnell erken­nen, wie sich der DJ über die Jahre stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt und ver­bes­sert hat. Seine gemein­sa­men Musik­abende mit DJ Grö­ßen wie Monika Kruse, Jack de Mar­seille, Adam Beyer, Tho­mas Schu­ma­cher, Gayle San, DJ Rush, Paul Lan­g­ley und vie­len ande­ren DJs haben durch­weg posi­tiv auf den talen­tier­ten Rhyth­mi­ker ein­ge­wirkt und ihm die Ver­öf­fent­li­chun­gen bei UCM Deutsch­land ein­ge­bracht. Auch andere nam­hafte Stu­dios wie Deep Blue Records haben bei Tracks wie Faces oder Freetch in Frank­reich von Mar­tins Erfah­rung partizipiert.

Was wäre ein DJ jedoch ohne den ein oder ande­ren Remix? A.K.S wollte sei­nem Chaos In My Brain den rich­ti­gen Kick geben und hatte sich daher für Mar­tin ent­schie­den. Wer in der Resi­dent Szene viele Jahre schon unter­wegs ist, wird Mar­tin auch immer wie­der als sei­nen “Auf­le­ger” gese­hen haben.

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Unser Fazit:

Für das Album hat Mar­tin sich rich­tig ins Zeugs gelegt und ein Pro­jekt durch­ge­zo­gen, wie wir es mögen. Wer gerne abtau­chen möchte, wird mit dem Album alles rich­tig machen.

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