Es ist geklärt und gewonnen, Lena Meyer-Landrut ist unser Star für Oslo. Die junge Powerfrau mit der ganz eigenen Stimme hat es geschafft und sich am Ende gegen die 19 anderen durchgesetzt. Sie kann sich natürlich freuen und so wird es auch Stefan Raab gehen.444px-Lena_Oslo3_cropped

Doch die Ansprüche sind viel höher. Mit Ihrem Song, mit dem sie Deutschland in Oslo zum Eurovision Songcontest vertreten wird, dürften wir ein etwa gleiches Abschneiden, wie schon beim letzten Mal mit den No Angels, erwarten können. Von einem Team um Stefan Raab hätte man wahrlich mehr erwarten können. Der Song fängt nicht nur sehr nervig an, lässt auch über die gesamte Dauer kein gutes Gefühl aufkommen, viele unschöne Töne dominieren den Sound.

Doch was noch viel schlimmer ist, ist die Tatsache, wie schlecht Lena Landrut das Englisch präsentiert und das gerade in einem skandinavischen Land, in dem nahezu jeder ein sehr sehr gutes Englisch spricht. Das Englisch klingt aufgesetzt und mehr gewollt als gekonnt.

Deutschland hat einen riesen Wirbel darum gemacht und Raab hat sich wie der Mesias feiern lassen. Am Ende ist aber ein minderwertiges Produkt herausgekommen, was einmal mehr unser Streben nach einem peinlichen Rang in der Entwertung des Wettbewerbes herausstreicht. Und so dürften auch die Stimmen – berechtigter Weise – wieder lauter werden, wir sollen uns endlich aus diesem Wettbewerb verabschieden.

Trauriges Deutschland, da bleibt nur noch zu sagen: Gildo hat euch mit ein bisschen Frieden lieb und wundert sich über datte watte dude dade hatte.

© Foto bei Keraunoscopia unter CC license

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