Komm Lass Uns Tanzen – Bernd Korz’ zärtlicher Tanz durch das Zwischenland von Liebe und Abschied
Es gibt Songs, die nicht einfach erzählt werden — sie müssen erlebt werden. Komm lass uns tanzen ist so einer. Mit seinem neuen Track führt Singer-Songwriter Bernd Korz die Zuhörer in ein emotionales Zwischenland: jenseits von klassischer Liebesrhetorik, dort, wo Nähe und Loslassen selten klar zu trennen sind. Anders als viele seiner Vorgänger ist dieser Song kein einfaches Liebeslied, sondern ein poetischer Tanz auf den Trümmern einer Liebe — ein Moment des Innehaltens im Abschied.
Ein poetischer Tanz im Schatten der Nacht
„Gestern Abend, saßen wir in der Küche / Du sagtest nur, dass du mich nicht mehr liebst“ — so beginnt Komm lass uns tanzen mit einer Szene, die fast banal wirkt, und doch ein ganzes Universum an Gefühl freilegt: Nähe und Leere zugleich, Alltag und Herzschmerz. Korz’ Stimme, rau und zärtlich zugleich, trägt die Zeilen wie ein stilles Geständnis, das zwischen Resignation und einer leisen Hoffnung pendelt. Der Song zeigt damit die Verletzlichkeit des Moments, in dem Worte versagen und doch noch ein letzter Tanz möglich scheint.
Im Refrain wird diese Spannung zur Einladung:
„Komm, lass uns tanzen … tanzen in der Dunkelheit / Vergessen, was war, bis der Morgen erwacht.“
Hier verwandelt sich Abschied in Bewegung, Stillstand in Rhythmus, Schmerz in Schönheit — ein letzter gemeinsamer Augenblick, der sich eher als Zustand denn als Ereignis begreift. Die Musik begleitet diesen Bogen mit reduzierten Arrangements: sanfte Gitarren, ein pulsierendes Klavier, dazu eine Stimme, die flüstert, bricht und zugleich trägt.
Mehr als ein Abschied — ein Lied über das Dazwischen
Wie schon bei seinen vorherigen Songs — etwa Papierboot im Ozean oder Sternenflüstern — vermeidet Korz einfache Antworten und große Gesten. Er singt von dem, was bleibt: von Sehnsucht, von der Erinnerung, von Geborgenheit im Ungewissen. In Komm lass uns tanzen wird der Abschied nicht als Endpunkt verstanden, sondern als Moment, in dem Raum entsteht — Raum für Träume, für schweigende Nähe, für das, was unausgesprochen ist.
Der Song zeigt einmal mehr, wie Korz seine Musik als Sprachrohr zwischen Emotion und Erfahrung nutzt: nüchtern in der Beobachtung, poetisch in der Sprache, eindringlich in der Wirkung. Wie bei In dieser Zeit oder Masken der Liebe beweist er damit, dass Musik mehr sein kann als Melodie und Refrain — sie kann ein Raum sein, in den der Zuhörer selbst hineingeht und dort verweilt.
Ein Song für die Dunkelheit — und das Licht danach
Komm lass uns tanzen ist kein Lied der Dramatisierung, sondern der Entblößung: ein Stück, in dem aus Verletzlichkeit Stärke wird, aus Schweigen ein Tanz, aus Abschied ein Moment der Nähe. In einer Welt, in der Musik oft laut, schnell und oberflächlich sein muss, ist dieser Track ein Akt des Lauschens — eine Einladung, sich auf den eigenen Rhythmus einzulassen, selbst wenn der Boden unter den Füßen unsicher ist.
Der Song erscheint am 23. Januar 2026 auf allen gängigen Streaming-Plattformen.
Die Homepage von Bernd und weitere Songs von ihm gibt es hier.

