Bernd Bridges – Staffel 1 Soundtrack: Wenn die Musik schon fertig ist, die Serie aber noch wartet

Burnt Brudges Cover

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Ein zweisprachiges Album zwischen Alternative Pop, Indie-Soundtrack und Americana – und die Geschichte einer Freundschaft, die sich über den richtigen Zeitpunkt streitet

Manchmal entsteht ein Soundtrack, bevor es die Serie überhaupt gibt. Bei „BERND BRIDGES“ ist genau das passiert: Die Musik zur ersten Staffel ist fertig produziert, die dazugehörige Dark-Comedy-Serie wartet jedoch noch auf ihre Langformat-Produktion. Was also tun mit einem vollständigen Album, das eigentlich für bewegte Bilder geschrieben wurde? Bernd Korz und Adam Kesselhaut haben eine Antwort gefunden – und veröffentlichen den „Staffel 1 Soundtrack“ als eigenständiges Album in zwei Sprachfassungen.

Zwei Stimmen, zwei Sprachen, ein Projekt

Das Besondere an „BERND BRIDGES“ ist seine Zweisprachigkeit. Die englischen Songs stammen aus der Feder von Adam Kesselhaut und werden von ihm gesungen. Die deutschen Fassungen interpretiert Bernd Korz. Dabei handelt es sich ausdrücklich nicht um bloße Übersetzungen: Die beiden Sprachversionen setzen eigene Akzente und spiegeln unterschiedliche Perspektiven auf dieselben Figuren und Situationen wider. Das Album erscheint mit neun englischen und acht deutschen Songs – eine Struktur, die das transmediale Grundprinzip des Projekts widerspiegelt.

Musikalisch bewegt sich das Album zwischen Alternative Pop, Indie-Soundtrack und Americana. Die Songs funktionieren dabei nicht nur als Begleitung einer Handlung, sondern als eigenständige Porträts. Adam Kesselhaut beschreibt seine Rolle als musikalischen Gegenpol zur Komik der Serie: Wo die Handlung überzeichnet und provoziert, sollen die Songs die menschliche Ebene dahinter sichtbar machen.

Von „Burnt Bridges“ bis „Das Feuer Lässt Niemals Los“

Diese Spannung zieht sich durch das gesamte Album. „Burnt Bridges“ bildet den thematischen Ausgangspunkt und setzt sich mit der Vergangenheit und dem Versuch auseinander, sie hinter sich zu lassen. „Legacy“ richtet den Blick auf das, was ein Mensch an die nächste Generation weitergibt. „This Too Shall Pass“ beschäftigt sich mit dem Aushalten schwieriger Phasen, während „Love a Courageous Love“ die langjährige Beziehung eines Ehepaars in den Mittelpunkt stellt.

Als zentraler Titel erscheint „Fire That Won’t Let Go“ beziehungsweise „Das Feuer Lässt Niemals Los“. Der von Adam Kesselhaut und Cosmin Marica geschriebene Song beschäftigt sich mit Begehren als einer Kraft, die sich nicht einfach abschalten lässt – und mit der Frage, welche Folgen ein Mensch aus seinem eigenen Verhalten in die nächste Generation weitergibt. Das Motiv des Feuers wird dabei zur Metapher für etwas, das man nicht selbst gewählt hat, dessen Auswirkungen aber dennoch selbst in die Hand nehmen muss.

Ein Album aus einem Streit über den richtigen Zeitpunkt

Dass die Musik überhaupt jetzt erscheint, ist auch das Ergebnis einer grundsätzlichen Diskussion zwischen den beiden Projektinitiatoren. Bernd Korz wollte die ursprünglichen Aufnahmen zunächst für die Serie zurückhalten. Seine Überlegung: Wenn Serie und Musik eines Tages gemeinsam erscheinen, könnten sie sich gegenseitig verstärken. Adam Kesselhaut sah das anders. Eine Serie, deren Produktion noch nicht gesichert ist, könne nicht zum Grund werden, fertige Musik auf unbestimmte Zeit zurückzuhalten.

Der Kompromiss besteht nun in der „Staffel 1 Soundtrack“: Die Originalaufnahmen bleiben im Archiv, während die neu produzierten Albumfassungen veröffentlicht werden. Dass die beiden sich über diese Frage nicht einig sind, passt zum Grundprinzip von „BERND BRIDGES“. Das Projekt basiert auf der langjährigen Freundschaft der beiden und verbindet reale Personen mit einer bewusst überzeichneten Serienhandlung.

Von der Serie zum eigenständigen Musikprojekt

Produziert wurde das musikalische Material in den BEWAKE Studios in Berlin-Kreuzberg. Verantwortlich für die Albumversionen ist Mr. Luckyloop (Martin Waschkowitch), der die Songs gemeinsam mit Adam Kesselhaut neu umgesetzt hat. Neben Adam Kesselhaut und Mr. Luckyloop waren auch Adrian Baugut als Produzent und Musiker sowie Gitarrist Adrian Dehn und Jens Südkamp sowie Bernd Korz als Texter an den Aufnahmen beteiligt. Dehn spielt auf sämtlichen Stücken des Albums, während Südkamp die deutschen Fassungen der meisten Songs verfasst hat.

Mit „Bernd Bridges – Staffel 1 Soundtrack“ wird ein Projekt musikalisch greifbar, das ursprünglich als Soundtrack für eine noch nicht produzierte Serie entstanden ist. Die nun veröffentlichten Albumversionen geben dem Material eine eigenständige Form, während die Originalaufnahmen für die geplante Serie reserviert bleiben. Die Musik ist damit bereits da – und erzählt ihre eigene Geschichte.

Tracklisting

English

  1. Burnt Bridges (Mr. Luckyloop Remix)
  2. Fire That Won’t Let Go ← focus
  3. Love a Courageous Love (Mr. Luckyloop Remix)
  4. This Too Shall Pass
  5. The Real Me
  6. Legacy
  7. Come and See the Family — (English only)
  8. Complications and Consequences
  9. Girl Behind the Mask (Mr. LuckyLoop Remix)

Full Album on Spotify, Apple Music & Others ->https://listen.music-hub.com/MDhLDl

German

  1. Burnt Bridges – Deutsch Version (Mr. Luckyloop Remix)
  2. Das Feuer Lässt Niemals Los ← focus
  3. Gewagte Liebe (Mr. Luckyloop Remix)
  4. Auch das Wird Vergehen
  5. Du Gehörst zu mir
  6. Wer ich War
  7. Folgen Folgen Folgen
  8. Maskenfrau (Mr. LuckyLoop Remix)

Das ganze Album bekommst du auf Spotify, Apple Music & Co -> https://listen.music-hub.com/k3Sdy0

VÖ-Datum: 25.09.2026

Pre-Listening Links:

Über Bernd Bridges

Bernd Bridges ist ein zweisprachiges Musik- und Serienuniversum, das Deutschland und die USA miteinander verbindet. Im Mittelpunkt stehen Bernd Korz, deutscher Tech-Gründer, Musiker und öffentliche Persönlichkeit mit Tourette-Syndrom, und Adam Kesselhaut, jüdisch-amerikanischer Songwriter und Produzent. Aus ihrer langjährigen Freundschaft ist ein transmediales Projekt entstanden, das Musik, Mikro-Episoden, Podcasts, Social-Media-Formate und eine geplante TV-Serie miteinander verbindet.

Der Titel spielt mit der Gleichheit von „Bernd Bridges“ und „Burnt Bridges“: gleiche Aussprache, unterschiedliche Bedeutung – zwei Sprachen, zwei Perspektiven und eine gemeinsame Geschichte. Musikalisch bewegt sich Bernd Bridges zwischen Alternative Pop, Indie-Soundtrack und Americana. Viele Songs existieren in einer deutschen und einer englischen Fassung, die von Bernd Korz beziehungsweise Adam Kesselhaut interpretiert werden und unterschiedliche emotionale Perspektiven eröffnen.

Rund 50 kurze Micro-Drama-Folgen sind bereits auf TikTok, Instagram und der mehrsprachigen Videoplattform alugha zu sehen. Die als siebenteilige Serie konzipierte Dark Comedy ist bislang noch nicht als Langformat produziert worden. Die Musik entstand unabhängig davon bereits als vollständiger Soundtrack für die geplanten Episoden.

Die Protagonisten

Bernd Korz — Künstler, Unternehmer, öffentliche Persönlichkeit
Gründer, CEO und CVO der Alugha GmbH (Mannheim) und Mitglied einer KI-Sachverständigenkommission der Bundesregierung. Seit Jahren tritt er zunehmend als Musiker, Songwriter und öffentliche Künstlerfigur hervor; er singt auf Hochdeutsch und Pfälzisch.

Adam Kesselhaut — Songwriter, Produzent, Musiker
Jüdisch-amerikanischer Songwriter und Produzent, der in Berlin lebt und dort das renommierte BEWAKE Studio betreibt. International aktiv mit zahlreichen Credits und Chart-Erfolgen; als Teil von Bernd Bridges tritt er erstmals langfristig sichtbar in einem persönlichen Artist-Projekt in Erscheinung. Neben dem Duo veröffentlicht er Solo-Musik unter dem Namen KESSELHAUT.

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